Feb 15

Herr Bosch, Sie fordern schon seit einigen Jahren ein Bildungskonzept, das ein längeres gemeinsames Lernen stärker  in den Mittelpunkt rückt. Inwiefern sehen Sie sich mit der Bildungspolitik der grün-roten Landesregierung darin bestätigt?

Schon in den letzten Jahren hat der Verein Länger-Gemeinsames-Lernen-BW e.V., den wir ins Leben gerufen haben, darauf hingearbeitet, dass dieses Thema auch in der Öffentlichkeit und Politik gehört wird.  SPD und Grüne haben diese Initiative begleitet und unterstützt. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass sie nun, da sie Regierungsverantwortung haben, diese Forderung ernst nehmen und ihre Bildungspolitik auch danach ausrichten.  Mit dem Kabinettsbeschluss zu einem neuen Schulgesetz und damit zur Gemeinschaftsschule ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung getan. Die Gemeinschaftsschule und damit auch längeres gemeinsames Lernen werden kommen, davon war und bin ich überzeugt. (15.02.2012)

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Mai 15

Herr Spellenberg, mit Ihrer Person ist die Entwicklung verbunden, dass der Landkreis Konstanz als erster Landkreis am Bodensee im Jahr 1999 Jugendberufshelfer eingeführt hat. Wie kam das?

Im Vorlauf zum Landesprogramm „Jugendberufshelfer“ des Landes Baden-Württemberg (BW) hatten wir diese Arbeit in Schwäbisch Hall konzipiert und 3 Jahre lang umgesetzt. Mit Übernahme des „Jugendberufshelfers” vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport (BW) wurde im Juli 1999 dieses Programm den Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg angeboten. Der Landkreis Konstanz hatte das Thema „Übergang Schule-Beruf“ schon im Fokus und nahm so im Jahr 1999 mit als erster Landkreis diese Arbeit auf. Als Initiatoren im Landkreis Konstanz sind neben Landrat Frank Hämmerle und den Kreisräten, der damalige Leiter des Referats Schulen und Sport, Herr Thomas Geiger und der Schulleiter des Berufsschulzentrums Stockach, Herr Karl Beirer zu nennen, die den Weg für die schnelle Umsetzung „frei machten“. (15.05.2011)

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