Mai 15

Daniele Wiedenbach: Warum ein Qualitätssiegel für Berufsorientierung an Schulen? Die Struktur der Gesellschaft hinsichtlich der Arbeitswelt ist einem ständigen Wandel unterworfen. Während früher der Übergang in das Berufsleben der Kinder und Jugendlichen klar strukturiert und häufig vorgegeben war, bestehen heute große Freiheiten aber auch Unsicherheiten. Gegenwärtig werden die Schülerinnen und Schüler mit einer großen Vielfalt an über 600 Ausbildungsberufen und den verschiedensten Studiengängen konfrontiert. Themen wie der häufig genannte demografische Wandel bringen Unsicherheit und verschiedene Problematiken in Hinblick auf die Entwicklung des zukünftigen Arbeitsmarktes mit sich. Hinzu kommt, dass eine Globalisierung der Märkte zu verzeichnen ist. Diese Faktoren tragen zu den veränderten Anforderungen bei, die die Kinder und Jugendlichen bewältigen müssen und den Übergang von der Schule in den Beruf erschweren. Gleichzeitig steigen die Ansprüche des Arbeitsmarktes an die Fähigkeiten und Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler. Aus diesen Gründen wird eine gute Berufs- und Studienorientierung, die die Stärkung der individuellen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Interessen im Blick hat und auf die Förderung einer begründeten und realistischen, eigenverantwortlichen Lebens-, Berufs- und Studienplanung hin angelegt ist, notwendig. Durch die Zertifizierung der Schulen die besonders gute Projekte zur Berufs- und Studienorientierung die über die Anforderungen des Bildungsplans hinausgehen anbieten, kann die Zusammenarbeit von Schule, Unternehmen und weiteren Akteuren. (15.05.2011)

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